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13.03.2017

Nationalmannschaft/Herren: Die Schweiz testet zweimal gegen Weissrussland

Die Schweiz trifft am Wochenende vom 18. und 19. März in Schaffhausen zweimal auf Weissrussland. Im Kader von Trainer Michael Suter stehen auch Captain Manuel Liniger und Star-Regisseur Andy Schmid. Der Vorverkauf für die beiden Begegnungen mit dem osteuropäischen WM-Teilnehmer läuft bei Ticketcorner.

Die SHV-Auswahl will während dem Lehrgang in Schaffhausen, der am Donnerstag, 16. März, in der BBC Arena beginnt, wertvolle Spielpraxis und Erfahrungen im Hinblick auf die EM-Qualifikations-Spiele von Anfang Mai gegen Portugal sammeln und sich kontinuierlich weiterentwickeln.

Auf Weissrussland traf die SHV-Auswahl zuletzt zweimal im September des vergangenen Jahres; aus zwei Testspielen in Minsk resultierten ein Sieg und ein Remis. Die Spiele vom 18. und 19. März in Schaffhausen werden auf handballTV.ch live übertragen.

Länderspiele: Schweiz – Weissrussland

Samstag, 18. März, 18 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen
Sonntag, 19. März, 15 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen


EM-Qualifikation: Schweiz – Portugal

Donnerstag, 4. Mai, 19 Uhr, TISSOT Arena, Biel

Der Vorverkauf für alle drei Spiele läuft bei Ticketcorner. Die Spiele gegen Weissrussland werden auf handballTV.ch live übertragen.

 

Dazu ein kleines Interview mit Michael Suter:

Michael Suter, am 18. und 19. März ist Weissrussland für zwei Testspiele in Schaffhausen zu Gast. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die beiden Spiele?
Michael Suter: Der März ist für mich ein enorm wichtiger Monat. Wir müssen uns und unser Team jetzt bestmöglich auf die beiden Partien gegen Portugal vorbereiten, bevor in der NLA die Playoffs beginnen. Diese Tage sind entscheidend im Hinblick auf die EM-Qualifikation. Dazu brauchen wir die beiden Länderspiele, aber ebenso auch die Stützpunkttrainings.

Gerade auf der rechten Seite müssen Sie in Schaffhausen voraussichtlich auf mehrere Akteure verzichten. Wie sieht diesbezüglich Ihr Plan aus?
Michael Suter: Ich spreche wie immer lieber über die Anwesenden statt über die Abwesenden. Für die Spiele gegen Weissrussland wird es sicher spannend, andere Formationen zu testen und auch anderen Spielern Einsatzzeit zu geben als zuletzt beispielsweise am Yellow Cup. Unabhängig von der Formation auf dem Feld müssen aber der Stil, das Konzept und die Marschrichtung bestehen bleiben. Es ist wichtig, dass der rote Faden in unserem Spiel zu sehen ist und dass die Automatismen und Abläufe weiter gefestigt werden – gerade auch in wechselnder Besetzung.

Dafür steht gegen Weissrussland Andy Schmid zur Verfügung. Was bedeutet das für die Mannschaft?
Michael Suter: Für uns ist es wichtig, ihn für diese Trainingstage und Länderspiele in der Mannschaft zu haben. Es ist wertvoll für unsere Entwicklung, und natürlich auch eine tolle Gelegenheit für die Fans, um ihn in der Schweiz spielen zu sehen. Der Austausch mit einem Spieler von diesem Format ist für alle Beteiligten immer enorm bereichernd. Die Aufgabenteilung ist aber klar definiert: Wir müssen eine Mannschaft entwickeln, die funktioniert. Andy Schmid soll dann in dieses Gefüge kommen und als Teil des Ganzen seine grossen Fähigkeiten einbringen. Wenn er gute Leistungen abrufen kann, hilft er uns nämlich am meisten.

Der Gegner heisst nun Weissrussland. Inwieweit liegt der Fokus aber schon auf den Spielen gegen Portugal?
Michael Suter: Die beiden Partien in Schaffhausen sind ganz klar eine unmittelbare Vorbereitung auf die wegweisenden Spiele in der EM-Qualifikation. Wir arbeiten hart weiter, um uns dem Niveau anzunähern, das auf internationaler Ebene gefordert ist. Ob wir in den Partien gegen Portugal eine gute Leistung abliefern, ist nicht von Zufall abhängig. Es ist vielmehr eine Frage der Planung, und die hat längst begonnen. Wir müssen jetzt gegen Weissrussland die Voraussetzungen schaffen, dass wir gegen Portugal unsere bestmögliche Leistung abrufen können.