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In tiefer Trauer

In tiefer Trauer

Vor fünf Wochen verstarb unser Freund und Physiotherapeut Marc van Welie. Unerwartet und ganz plötzlich verliess er uns und hinterlässt eine grosse Lücke in unserem Verein, aber auch in unseren Leben.

Wir halten inne und gedenken unseres Freundes und Physios Marc van Welie – einem Menschen, der über viele Jahre hinweg ein wichtiger Teil unseres Vereins war. Marc war weit mehr als nur ein Physiotherapeut. Er war ein verlässlicher Begleiter, ein Zuhörer, ein Ratgeber – und vor allem ein Mensch, der anderen mit Respekt und Wärme begegnete.

Er brachte eine enorme Erfahrung in seine Arbeit ein. Doch was ihn wirklich besonders machte, war sein Umgang mit den Menschen. Seine Patient:innen und die Spieler:innen wussten: Bei Marc wurden sie gehört. Er nahm sich Zeit, hörte zu und begegnete jeder und jedem mit Respekt. Man fühlte sich ernst genommen, verstanden – und genau das machte ihn für so viele von uns so wertvoll.

Marc war ein humorvoller Mensch. Sein holländischer Humor war manchmal ein wenig sarkastisch, aber immer mit einem Augenzwinkern und nie unter der Gürtellinie. Er war direkt, offen und ehrlich. Er sagte, was er dachte – aber immer auf eine respektvolle Art. Diese Ehrlichkeit schätzten wir sehr an ihm.

Er war ein geselliger Mensch, jemand, der das Zusammensein mit anderen mochte. Seine positive Einstellung zum Leben war ansteckend. Marc war keiner, der sich beklagte. Wenn es Schwierigkeiten gab, suchte er nach Lösungen. Konflikte ging er ruhig und konstruktiv an – immer mit dem Ziel, dass man gemeinsam weiterkommt.

Über mehr als 30 Jahre hinweg war Marc Teil der Handballfamilie von GC und Amicitia Zürich. Drei Jahrzehnte, in denen er unzählige Spielerinnen und Spieler begleitet, unterstützt und geprägt hat. Er war immer da – oft im Hintergrund, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Und doch war seine Präsenz stets spürbar. Man wusste einfach: Marc ist da.

Solche Menschen prägen eine Gemeinschaft auf eine stille, aber nachhaltige Weise. Sie sind nicht laut, sie suchen kein Rampenlicht – und gerade deshalb hinterlassen sie eine besonders tiefe Spur.

Marc, wir danken dir von Herzen. Danke für deinen unermüdlichen Einsatz, für deine Zeit, deine Unterstützung und für die Menschlichkeit, die du in unsere Handballfamilie gebracht hast.

Wir werden dich vermissen. Und wir wünschen dir alles Gute auf deiner weiteren Reise.