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QHL: Die Lust auf mehr - GC Amicitia vor dem Playoff-Halbfinale

QHL: Die Lust auf mehr - GC Amicitia vor dem Playoff-Halbfinale

Nach dem souveränen 3:0 in der Viertelfinal-Serie gegen den TSV St. Otmar St. Gallen, startet für GC Amicitia am Sonntag das Halbfinal-Duell gegen den HC Kriens-Luzern (14. April, 16:00 Uhr, live auf handball.asport.tv). Die Hoppers spielen bisher eine bemerkenswert starke Saison und haben spürbar Lust auf mehr.

«Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht!» Hoppers-Captain Luigj Quni bringt zum Ausdruck, was so ziemlich jeder im Umfeld von GC Amicitia aktuell verspürt: Vorfreude.

Nach einer innerhalb der Playoffs ungewöhnlich langen Pause von zehn Tagen, geht es für die Zürcher am Sonntag weiter in der Kampagne. Der Gegner ist das Spitzenteam vom HC Kriens-Luzern, welches seine Viertelfinal-Serie – wie GC Amicitia gegen Otmar auch – mit 3:0 souverän für sich entschied.

Duell mit einem der Titelaspiranten
Die Innerschweizer stiegen, zusammen mit Kadetten Schaffhausen, als einer von zwei Titelaspiranten in die laufende Saison. Nach dem Rücktritt von Andy Schmid und der Verletzung von Nationalspieler Jonas Schelker, haben sie zwar mittlerweile ein anderes, deutlich verjüngtes Gesicht. Dennoch bringen sie nach wie vor sehr viel Qualität und Erfahrung auf die Platte. «Hinzu kommt der Heimvorteil von Kriens, den man nicht unterschätzen sollte», so Petr Hrachovec.

Gemäss dem Cheftrainer haben die Hoppers die Pause genutzt «um Kraft zu tanken, an der Physis zu arbeiten und uns optimal auf die Halbfinal-Serie vorzubereiten». Nimmt man die letzten vier Spiele gegen Otmar (letztes Hauptrundenspiel und die drei Playoff-Duelle) zum Massstab, scheint seine Mannschaft ihre Bestform pünktlich zur heissen Saisonphase gefunden haben.

«Eine spannende und harte Serie»
Nicht nur deshalb geht GC Amicitia mit viel Schwung und Selbstvertrauen in den Vergleich mit Kriens, wie Rückraumspieler Jann Bamert festhält: «Wir haben diese Saison schon mehrfach bewiesen, dass wir an einem guten Tag jeden Gegner in dieser Liga besiegen können». Dazu gehörten auch die Direktbegegnungen mit dem HCKL, deren zwei von drei die Hoppers gewinnen konnten.

Mit solchen Gedanken mag sich Captain Luigj Quni wenige Tage vor dem Spiel in Luzern nicht beschäftigen: «Was vorher war, spielt überhaupt keine Rolle. Wir sind in den Playoffs und da zählt nur das nächste Spiel. Wir stellen uns auf eine extrem spannende und harte Serie ein und werden unser Herz auf dem Platz lassen.»

Mehr ist dazu nicht zu sagen. Mögen die Spiele beginnen.

 

 

Das nächste Heimspiel von GC Amicitia (Saalsporthalle):

  • GC Amicitia Zürich – HC Kriens-Luzern (Donnerstag, 18.04.24, 18:15 Uhr, Tickets auf Eventfrog)

Eventfrog