GC Amicitia Zürich startete stark in die Partie und führte bereits nach wenigen Minuten mit 3:0. Zwar konnte Thun den Rückstand kurzzeitig auf 2:4 verkürzen, doch GCA setzte sich schnell wieder ab und startete einen beeindruckenden 5:0-Lauf zum 9:2. Thun meldete sich daraufhin noch einmal zurück und verkürzte mit einem 3:0-Lauf auf 5:9, woraufhin Headcoach Kent Ballegaard das erste Timeout nahm. Danach entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch zwischen den beiden Teams, in dem GC Amicitia jedoch die Oberhand behielt. Nach 30 Minuten Spielzeit lagen die Zürcherinnen bereits deutlich mit 18:9 vorne.
Auch in die zweite Halbzeit legte GCA einen starken Start hin. In den ersten vier Minuten erarbeiteten sie sich zwei Siebenmeter, die Kapitänin Leonie Aellen souverän verwandelte (21:9). In der 39. Minute erhöhte Lea Schärer auf 25:11 und leitete damit einen sensationellen 10:0-Lauf ein, bei dem Lea Schärer (2), Mailee Winterberg (3), Joline Erni (2), Helen Schmid, Leonie Aellen und Kim Erni trafen. Selbst zwei Timeouts auf Thuner Seite konnten den Lauf nicht stoppen. Dies auch dank einer starken Zoë Krüger im Tor, die mit einer Abwerquote von 48 Prozent glänzte, indem sie 10 von 21 Würfen parierte. Thun meldete sich in der 50. Minute zwar noch einmal zurück und erzielte gleich zwei Treffer in Folge (13:34), doch am Spielverlauf änderte dies wenig. GCA legte noch drei weitere Tore nach und sicherte sich am Ende einen deutlichen 37:16-Sieg.
Headcoach Kent Ballegaard zum Spiel: "Eine äusserst konzentrierte Leistung bescherte uns einen schönen und verdienten 21-Tore-Auswärtssieg gegen Thun. Leo erwies sich erneut als Torjägerin und Zoë zeigte eine starke Leistung im Tor. Die Frauen haben sich auf ihre Aufgabe konzentriert und eine enorme Kampfstärke an den Tag gelegt."
Spieltelegramm:
GC Amicitia Zürich – DHB Rotweiss Thun 37:16 (18:9)
Samstag, 17. Januar 2026 I 17:00 I Thun Gotthelf
Krüger (10 Paraden), Kuratli (2), Aellen (13 Treffer), Erni K. (2), Winterberg (7), Kündig (1), Schmid (2), D'Ambrosio, Erni J. (4), Schärer (4), Schläpfer (4)
verletzt: Nina Steiner, Liv Rusert

