Der HV Herzogenbuchsee erwischt in der Zürcher Saalsporthalle den besseren Start. GC Amicitia Zürich gleicht den Rückstand bis zur Pause aus und geht mit einem 10:10 in die Kabine.
Auch die zweite Halbzeit bleibt lange ausgeglichen – beim 15:15 und 16:16 ist die Partie weiterhin offen. In der Schlussphase setzt sich GCA über 17:16, 18:16 und 20:17 auf drei Tore ab. Herzogenbuchsee verkürzt per Siebenmeter in der Schlusssekunde noch auf 21:19, mehr liegt nicht mehr drin.
Erfolgreichste Torschützinnen der Zürcherinnen sind Leonie Aellen und Mailee Winterberg mit je 5 Toren, gefolgt von Liva Bendtsen (4) und Lea Schärer (3). Im Tor hält Seraina Kuratli 10 von 28 Würfen. Beim HV Herzogenbuchsee ist Lucie Widmer mit 7 Toren am treffsichersten.
«Was ich befürchtet hatte, ist eingetreten. Ich bin enttäuscht von unserer Leistung in vielen Bereichen des Spiels. Als Verantwortlicher bereitet mir das Kopfzerbrechen und lange Nächte. Es ist offensichtlich Zeit für Selbstreflexion, denn was wir zeigen, ist weit entfernt von Meisterschaftsniveau. Ich muss die Mannschaft unter den gegebenen Umständen bestmöglich aufstellen, und ich muss dafür sorgen, dass unsere Spielerinnen viel, viel mehr leisten. Das ist im Moment meine Aufgabe, daher kommt die Länderspielpause eigentlich sehr gelegen …»
— Trainer Kent Ballegaard

