In der ersten Halbzeit fand das Team von Kent Ballegaard noch nicht den gewünschten Rhythmus. Die Gäste aus dem Aargau hielten über weite Strecken gut mit, und so ging es beim Stand von 17:17 ausgeglichen in die Kabinen. Von der klaren Überlegenheit aus dem Hinspiel, das GCA zum Saisonauftakt auswärts mit 37:22 gewonnen hatte, war vorerst wenig zu sehen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein ganz anderes GCA. Die Zürcherinnen kamen hellwach aus der Pause, brachten genau das Tempo auf das Feld, das Ballegaard im Vorfeld gefordert hatte, und setzten sich innert kurzer Zeit ab. Die HSG Aargau Ost bäumte sich noch einmal auf und kam auf 26:23 heran, danach war es aber endgültig vorbei mit der Gegenwehr. GCA zog mit einem 15:7-Lauf auf 41:30 davon und entschied die zweite Halbzeit mit 24:13 deutlich für sich.
Herausragend agierte Stella D’Ambrosio: Zehn Abschlüsse, zehn Tore – eine makellose Bilanz, die ihr verdient die Auszeichnung als beste Spielerin der Partie einbrachte.
Damit gelang GCA genau das, was sich die Mannschaft vorgenommen hatte: mehrere gute Minuten aneinanderzureihen, mit Tempo zu spielen und die zwei Punkte zu Hause zu behalten. Die zweite Halbzeit dürfte dabei als Massstab für die kommenden Aufgaben dienen.
Ausblick
Bereits am kommenden Sonntag, 8. November, steht für GCA das nächste Spiel an. Um 17.00 Uhr gastieren die Zürcherinnen beim LK Zug in der Sporthalle Zug. Dort gilt es, an die Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Aargau Ost anzuknüpfen und die nächsten zwei Punkte mitzunehmen.

