Die Partie begann so intensiv, wie es der Rahmen versprach. Von Beginn weg lieferten sich die beiden Teams ein Duell auf Augenhöhe, geprägt von hohem Tempo und klaren Aktionen. GC Amicitia Zürich zeigte sich insbesondere im ersten Durchgang spielfreudig und variantenreich. Heraus stach dabei vor allem Yann Thümena, der mit schnellen Durchbrüchen und konsequentem Zug zum Tor immer wieder Akzente setzte und die Stäfner Deckung vor grosse Herausforderungen stellte.
Zudem avancierte Arne Fuchs im Zürcher Tor zum wichtigen Rückhalt. Mit einer starken Abwehrquote von rund 41 Prozent in der ersten Halbzeit hielt er seine Mannschaft im Spiel. Stäfa liess sich jedoch nicht abschütteln und antwortete mit viel Kampfgeist und clever ausgespielten Angriffen. Dies vermisste man in der Schlussphase der ersten Hälfte bei den Stadtzürchern. Zwei dummer technische Fehler verhinderten einen klaren Pausenstand, weshalb man mit nur einem Treffer Vorsprung zum Tee ging.
Stäfa mit besserem Start nach der Pause
Nach Wiederanpfiff setzte sich das Bild fort: Stäfa und GC lieferten sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das immer wieder die Führung wechselte. Kaum eine Aktion blieb ohne unmittelbare Antwort des Gegners. Stäfa ging wieder in Führung. Jedoch hatten die Hoppers immer wieder eine Antwort parat. Spielmacher Gilles Besek führte sein Team souverän an und so gingen die Blau/Weissen wieder mit 3 Toren in Führung. Doch die Stäfner blieben dran und so blieb es bis in die Schlussphase spannend
Tim Müller verriegelt sein Tor
In der 54. Minute und beim Stand von 29:29 entschloss sich dann Torhüter Tim Müller das GC Tor zu verriegeln. Hier stellte sich dann der Wendepunkt ein. Der Stadtzürcher Keeper, erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen, übernahm in der 54. Minute das Zepter und schloss seinen Kasten für den Rest der Partie sinnbildlich ab. Müller parierte in den letzten sechs Minuten alles, was Stäfa noch aufs Tor brachte, und wurde damit zum Matchwinner.
Souveräne GC Flügelzange
Neben der starken Torhüterleistung überzeugten bei GC mehrere Feldspieler. Nico Petrig zeigte auf dem linken Flügel eine konstant starke Vorstellung und war mit seiner Treffsicherheit ein wichtiger Faktor im Angriff. Auf der rechten Seite agierte David Poloz ähnlich wirkungsvoll – dynamisch, präzise und jederzeit gefährlich. Im Rückraum führte Gilles Besek das Spiel der Zürcher umsichtig und effektiv. Der „Best Player“ des Abends glänzte zudem mit einer beeindruckenden Ausbeute von sieben Treffern bei acht Versuchen.
Wichtiger Sieg, wichtige Punkte
Am Ende setzte sich GC Amicitia Zürich dank einer geschlossenen Teamleistung und einer starken Torhüterleistung durch. Die 985 Fans auf dem Frohberg bekamen ein hochklassiges, dramatisches Spiel zu sehen – und ein Zürcher Team, das bis zur letzten Sekunde kämpfte. So gelang ein wichtiger Sieg, dank dem die Hoppers zwei wichtige Punkte mit in die Limmatstadt nehmen können.
Pink Ribbon Charity Game
Weiter geht es nun am Mittwoch, 10.12.2025, mit dem Pink Ribbon Charity Game gegen den HSC Suhr Aarau. Die Aargauer liegen bei einem Spiel mehr mit nur einem Punkt Vorsprung vor GC Amicitia Zürich, die das klar bessere Torverhältnis ausweisen. Das Team kämpft auf dem Feld um Punkte, während wir Geld sammeln, um wichtige Projekte im Kampf gegen Brustkrebs unterstützen zu können. Kommt daher alle in die Saalsporthalle und helft uns bei dieser wichtigen Sache!

