Auch in diesem Jahr stand für die SPL wieder ein Trainingslager in Dänemark auf dem Programm, um sich optimal auf die kommende Saison vorzubereiten. Gemeinsam mit den U18- und U16-Juniorinnen reiste das Team mit dem Car nach Roslev. Vor Ort wurde geschwitzt, gearbeitet und als Team enger zusammengerückt.
Die Woche wurde intensiv genutzt, um an der Physis zu arbeiten und im Kraftraum fleissig Gewichte zu stemmen. Auch in der Halle standen taktische Einheiten auf dem Plan – mit dem Ziel, das Zusammenspiel zu verbessern und wichtige Abstimmungen in Offensive und Defensive vorzunehmen.
Neben den Trainings stand auch die Spielpraxis im Fokus: Die SPL traf in zwei Testspielen auf starke Gegnerinnen aus Dänemark. Gegen AGF, ein Team aus der ersten dänischen Division, sowie gegen Ringkøbing, eine Mannschaft aus der höchsten dänischen Liga, konnte das Team seine Fortschritte unter Beweis stellen.
Headcoach Kent Ballegaard zieht eine positive Bilanz:
„Insgesamt haben die Spiele gegen die starken dänischen Teams gezeigt, dass vieles, was wir uns erarbeitet haben, bereits gut umgesetzt wird. Die dänischen Mannschaften verfügen über eine enorme Qualität – insbesondere im Tempospiel, das deutlich höher ist als in der Schweiz. Für uns sind solche Spiele extrem lehrreich. Unsere Deckung hat sich bereits gut präsentiert, und offensiv konnten wir verschiedene Varianten zeigen – das wird uns in der Saison sicher weiterhelfen.“
Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Training mit dem dänischen Traditionsclub Viborg. Besonders emotional war dabei das Wiedersehen mit unserer ehemaligen Spielerin Era Baumann – die SPL-Spielerinnen konnten noch einige Stunden mit ihr in ihrer neuen Heimat verbringen.
Mit dem Ende des Trainingslagers starten nun die letzten zwei Wochen der Vorbereitung – der Feinschliff für die Saison 2025/2026 beginnt. Dass zu Beginn der Saison noch weiter an Details und Abstimmungen gearbeitet werden muss, ist allen bewusst – auch dem Headcoach:
„Die Saison ist lang, und man muss über viele Monate hinweg konstant gute Leistungen bringen. Wir gehen jede Herausforderung Schritt für Schritt an. Neben der Meisterschaft stehen auch die European-League-Qualifikation sowie der Schweizer Cup an – die Belastung wird hoch sein. Aber wir freuen uns auf eine spannende Saison, in der wir hoffentlich endlich den Meistertitel nach Zürich holen können.“

