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QHL: Knappe Niederlage - GC Amicitia Zürich kämpft bis zum Schluss

QHL: Knappe Niederlage - GC Amicitia Zürich kämpft bis zum Schluss

Trotz einer engagierten Leistung und mehrerer Aufholjagden muss sich GC Amicitia Zürich auswärts bei Pfadi Winterthur knapp mit 36:38 geschlagen geben. Positive Ansätze waren klar erkennbar – nun gilt es, die entscheidenden Momente besser zu nutzen. Franco di Matteo

GC Amicitia Zürich ging mit viel Selbstvertrauen in die Partie und begann mit schnellen Angriffen. Doch Pfadi zeigte sich früh effektiv und setzte sich bis zur 11. Minute auf 7:3 ab. Die Zürcher hielten dagegen, fanden ins Spiel zurück und verkürzten kurz vor der Pause zum 16:16-Ausgleich. Allen voran zeigte Schlussmann Tim Müller nach seiner Einwechslung eine sehr starke Partie – zur Pause hatte er eine 60% Quote, zum Schluss eine starke 35% Quote.

Kopf an Kopf Rennen bis zum Schluss

Nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie intensiv und umkämpft. GC nutzte die rote Karte gegen Pfadis Kapitän Lukas Heer, um mehrfach auszugleichen – unter anderem zum 22:22 und 27:27. Bis in die 46. Minute war alles offen und die Gäste präsentierten sich auf Augenhöhe. Mittelmann Flurin Platz leitete das Spiel über weite Strecken bedacht und überlegt, brachte seine Mitspieler immer wieder in gute Abschlusspositionen und war am Ende mit 7 Toren bester Werfer auf Seiten der Hoppers.

14 technische Fehler entscheiden das Spiel

In den letzten Minuten zeigte sich Pfadi Winterthur jedoch abgeklärter. Trotz energischem Einsatz und starker Moral konnte GC den knappen Rückstand nicht mehr drehen. 14 technische Fehler, drei davon in der Schlussphase, waren am Ende eine zu hohe Hypothek und verhinderten, dass die Stadtzürcher in der Crunchtime ausgleichen oder sogar in Führung gehen konnten. Während Pfadi in dieser Phase mit wichtigen Treffern den Sieg erzwingen konnte.

GC Amicitia Zürich kämpft mit grosser Moral

Trotz der Niederlage bewies GC Amicitia Zürich Moral, kämpfte sich immer wieder zurück und hielt die Partie bis zum Schluss offen. Für künftige Spiele gilt es nun, gerade in kritischen Phasen defensiv stabiler zu agieren, weniger technische Fehler zu produzieren und die Chancen konsequenter zu nutzen, um solche engen Partien für sich zu entscheiden.

Nächster Halt: Zürcher Seederby

Die Chance auf die nächsten beiden Punkte, und so wieder auf die Siegerstrasse zurückzufinden, erhalten die jungen Wilden bereits am kommenden Samstag, 20.09.2025, im Zürcher Seederby gegen Handball Stäfa. Angepfiffen wird das Spiel um 18.00 Uhr. Bereits ab 13.30 Uhr spielen unsere U13 und U17 Junioren und Dimi’s Bistro verköstigt mit griechischen Spezialitäten.
 

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