Am Montagmorgen war bereits um 8:10 Uhr Treffpunkt am HB, damit das Team den Tag optimal nutzen konnte und keinen Tag für die Anreise verschenken musste. Nachdem wir dann um 12:00 Uhr die erste Mahlzeit hatten, standen auch gleich die ersten zwei Trainings an. Beide verliefen über zwei Stunden und standen vor allem unter dem Fokus des Techniktrainings, mit noch tiefer Intensität. Am Abend haben wir dann alle gemeinsam zu Abend gegessen und den Film Moneyball angeschaut, aus dem man einige spannende Lehren mitnehmen konnte.
Am Dienstag fand das erste Training in Visp statt. Nach etwa 30 Minuten Fahrt war man vor Ort, was das erste strengere Training markieren sollte. Der Fokus lag auf dem Tempospiel und dem Tempowechsel aus der Deckung heraus. Auch der Juniorenverantwortliche und der U19-Elite-Trainer waren an diesem Morgen zu Besuch. Anschliessend ging es zurück ins Hotel Olympica, wo wir wieder etwas sehr Leckeres essen durften. Im Nachmittagstraining lag der Schwerpunkt auf etwas geringerer Intensität und mehr Fokus auf dem Deckungsverhalten im Eins-gegen-eins. Am Abend folgte die erste Videoanalyse: Wir haben das letzte Training vor den Ferien angeschaut und lehrreiche Schlüsse gezogen, was man noch verbessern könnte.
Am Mittwoch stand unser Testspiel auf dem Programm. Deshalb fand am Morgen nach dem Frühstück ein eher lockeres Training statt, bei dem wir nochmals die Angriffselemente durchgingen. Das Spiel selbst war eher unspektakulär – man konnte sich relativ schnell absetzen, und durch die offensive 3:3-Deckung der Gegner aus Visp liessen sich die gewünschten Elemente nicht optimal üben. Das Resultat von 50:28 mag zwar positiv klingen, doch sowohl Trainer als auch Spieler waren sich einig, dass das nicht unser bester Handball war. Zum Abendessen belohnten wir uns trotzdem und durften alle eine Pizza geniessen.
Der Donnerstag startete erneut in Visp mit einem intensiven Morgentraining und den ersten Strafen, die verteilt wurden. Das Team hatte sich auf sogenannte Ungeschicklichkeitsbussen geeinigt, wofür man dann einen aufgemalten Schnauzer erhielt. Sicher über die Hälfte des Teams trainierte also mit Schnauzer. Der Fokus lag erneut auf dem Tempospiel. Am Nachmittag folgte eine weitere intensive Einheit, danach ging das gesamte Team in den wohlverdienten dreistündigen Wellnessbereich. Am Abend stand der Film Coach Carter auf dem Programm – mit ganz anderen, aber ebenso wertvollen Lehren.
Der Freitag stand ganz im Zeichen des Teambuildings. Gemeinsam aufräumen und packen, Gruppenspiele in der Halle und zwei Stunden Bowling standen auf dem Programm. Am Abend erfolgte die Heimfahrt, die sich aufgrund einer Busverspätung verzögerte. Ein kurzer Stopp bei McDonald’s überbrückte die Wartezeit. Die Abfahrt war um 18:54 Uhr, und um 20:58 Uhr kam das Team pünktlich am Zürich HB an – zurück aus einer tollen Lagerwoche!
Bericht: Yannik Petrig








