In den letzten zwei Duellen zwischen GC Amicitia Zürich und Herzogenbuchsee gingen die Zürcherinnen jeweils als Siegerinnen vom Feld. Dabei trat Herzogenbuchsee stets mit viel Kampfgeist auf, konnte den Favoriten jedoch nicht entscheidend in Bedrängnis bringen. Entsprechend selbstbewusst präsentierte sich GCA im gestrigen Aufeinandertreffen.
Ein schneller 3:0-Lauf verschaffte GCA früh die Führung. Vor allem in der ersten Halbzeit dominierte GCA das Spielgeschehen, während Herzogenbuchsee immer wieder technische Fehler unterlief. Bis zur Pause baute GCA den Vorsprung kontinuierlich aus und ging mit 21:11 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel zeigte Herzogenbuchsee kurz Gegenwehr und verkürzte zwischenzeitlich mit einem 4:0-Lauf auf 22:16. Doch GCA stabilisierte sein Spiel rasch wieder und stellte 15 Minuten vor Schluss den komfortablen 10-Tore-Vorsprung aus der ersten Halbzeit wieder her (31:21). Diesen konnte das Team bis zum Ende souverän halten.
"Wir sind mit grosser Überzeugung in die Finalrunde gestartet", bilanzierte Headcoach Kent Ballegaard nach dem Spiel. "Eine starke erste Halbzeit hat die Weichen gestellt." Auch Stella D’Ambrosio zeigte sich zufrieden mit der Leistung des Teams in der ersten Halbzeit. Mit Blick auf die zweite Halbzeit meint sie: "In der zweiten Halbzeit häuften sich die Fehler und wir haben nachgelassen. Wir gewinnen zwar deutlich, jedoch zeigt es uns, dass wir noch mehr investieren müssen, um unser Potenzial konsequent über 60 Minuten abrufen zu können."
Spieltelegramm:
GC Amicitia Zürich – HV Herzogenbuchsee 38:27 (21:11)
Sonntag, 8. Februar 2026 I 17:00 I Herzogenbuchsee Mittelholz
Krüger (5 Paraden), Kuratli (7 P.), Aellen (6 Tore), Erni K. (4 T.), Winterberg (8 T.), Kündig (1 T.), Schmid (3 T.), D'Ambrosio, Erni J. (5 T.), Schärer (6 T.), Schläpfer (5 T.)
verletzt: Nina Steiner, Liv Rusert

