GCA startete stark in die Partie und führte nach nur drei Minuten bereits mit 3:0. Yellow reagierte prompt und nahm direkt das erste Time-out. Kurz darauf geriet GCA jedoch erstmals in Unterzahl: In der vierten Minute kassierte Joline Ernie eine Zeitstrafe. Yellow nutzte die Überzahl konsequent und traf durch Mina Vasic keine zehn Sekunden später zum 1:3.
Trotz des Gegentreffers blieb GCA spielbestimmend und baute den Vorsprung weiter aus. In der achten Minute erhöhte Angelina Schläpfer mit ihrem Treffer auf 6:2 und brachte GCA damit erstmals mit vier Toren in Führung. Yellow liess sich jedoch nicht so leicht abschütteln und antwortete mit zwei schnellen Toren. Daraufhin nahm GCA-Trainer Kent Ballegaard sein erstes Time-out. Bis zur Pause entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch zwischen den Kantonsrivalinnen. GCA behielt dabei meist die Oberhand und hielt konstant einen Vorsprung von drei bis vier Toren. In der 28. Minute holte Winterthur einen Siebenmeter heraus, den Maxine Drent unhaltbar für GCA-Torhüterin Kuratli zum 14:16 verwandelte. Anschliessend erzielten beide Teams noch je ein Tor, sodass GCA mit einer 17:15-Führung in die Pause ging.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Yellow noch einmal auf 16:17 heran und es sah kurzzeitig so aus, als könnten die Gastgeberinnen das Spiel noch drehen. Doch Hannah Bopp stellte mit ihrem Treffer zum 19:16 den Abstand wieder her. Kurz darauf trafen Mailee Winterberg und Leonie Aellen ins Tor der Winterthurerinnen, wodurch GCA die Führung auf 21:16 ausbaute. Diese komfortable Führung verteidigten die Zürcherinnen konsequent und bauten sie im Verlauf der zweiten Halbzeit sogar weiter aus. Zwei Minuten vor Schluss setzte Kerstin Kündig mit einem Doppelpack ein weiteres Ausrufezeichen und erhöhte auf 33:27. Eine Zeitstrafe gegen Noana Dübendorfer von Yellow eröffnete ihr kurz darauf erneut die Chance zu treffen, die sie nutzte. Auch Hannah Bopp trug sich nochmals in die Torschützinnenliste ein. So beendeten die Zürcherinnen die Woche mit einem überzeugenden 35:27-Sieg und sicherten sich zwei weitere Punkte.
Headcoach Kent Ballegaard zeigte sich nach dem Spiel insgesamt zufrieden, wenngleich es noch Verbesserungspotenzial gibt: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, da es uns einen komfortablen Vorsprung in der Tabelle vor Yellow und Brühl verschafft hat. Es gibt aber auch viele Dinge, die wir individuell weiter verbessern müssen, und darauf werden wir uns in der kommenden Zeit voll und ganz konzentrieren.“ Mit Blick auf die Tabelle fügte er hinzu: „Wir haben uns die besten Voraussetzungen geschaffen, um unsere Saisonziele zu erreichen, und das ist äusserst befriedigend.“
Spieltelegramm:
GC Amicitia Zürich – Yellow Winterthur 35:27 (17:15)
Sonntag, 15. März 2026 I 16:00 I Winterthur Neuhegi
Kuratli (4 Paraden), Krüger (5 P.) , Bopp (4 Tore), Aellen (6 T.), Erni K. (4 T.), Winterberg (2 T.), Rusert (6 T.) Kündig (9 T.), Schmid (1 T.), D'Ambrosio, Erni J. (1 T.), Schläpfer (2 T.)
verletzt: Lea Schärer, Nina Steiner

