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MU19 Elite: Saisonrückblick 25/26

MU19 Elite: Saisonrückblick 25/26

Die Saison ist fast abgeschlossen, nur noch wenige Spiele stehen an. Dennoch blicken wir bereits auf die Spielzeit unserer MU19 Elite zurück. Zeit für ein erstes Fazit.

Alles begann mit den Vorbereitungsweekends in Thun und Crissier, die insgesamt nicht schlecht verliefen. In den Matches wurde versucht, eine gute Mischung aus seriösem Arbeiten, Spass und Lernen zu finden. Die Mannschaft arbeitete konzentriert an verschiedenen taktischen und technischen Elementen, um sich optimal auf die kommenden Spiele vorzubereiten.

Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung war auch das Trainingslager in Ungarn. Dieses Trainingslager war sehr produktiv und half der Mannschaft, sich sowohl sportlich als auch als Team weiterzuentwickeln. Durch die vielen Trainingseinheiten und gemeinsamen Aktivitäten konnte an verschiedenen Details gearbeitet werden, die im normalen Trainingsalltag oft zu kurz kommen. Gleichzeitig stärkte das Trainingslager den Teamgeist und die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft.

Trotz dieser guten Vorbereitung spiegelte sich die geleistete Arbeit nicht vollständig in der Tabelle wider. Die Mannschaft befindet sich aktuell nicht auf der gewünschten Position, was für Spieler und Trainer natürlich enttäuschend ist. Dennoch zeigt das Team in vielen Spielen gute Ansätze und kämpft bis zum Schluss.

Es ist wichtig, weiterhin an den eigenen Stärken zu arbeiten und aus den gemachten Fehlern zu lernen, um in den nächsten Spielen bessere Resultate zu erzielen. In einigen Spielen zeigte die Mannschaft bereits ihr Potenzial. Besonders in den Partien gegen HSG Aargau Ost sowie gegen Visp, Thun etc. war es eine starke Leistung. Aber auch gegen starke Gegner wie Pilatus, Suhr oder Kadetten konnte das Team eine solide Leistung zeigen. Diese Spiele waren geprägt von einer guten Defensive und wenigen Gegentoren. Auch wenn einige dieser Spiele am Ende verloren gingen, konnte das Team wertvolle Erfahrungen sammeln und sehen, dass es mit starken Gegnern mithalten kann.

Ein weiteres Thema in dieser Saison sind Spielertransfers, intern wie extern. Die Situation innerhalb des Vereins brachte Veränderungen im Kader und immer neue Herausforderungen mit sich. Neue Spieler müssen ins Team integriert werden, während andere Spieler das Team wechseln. Solche Veränderungen brauchen Zeit, bis sich die Mannschaft wieder optimal eingespielt hat. Solche Umstände können sich auch auf das Umfeld und die Stimmung im Team auswirken.

Trotzdem versucht die Mannschaft, sich davon nicht negativ beeinflussen zu lassen und sich auf das Sportliche zu konzentrieren. Besonders positiv ist die Mentalität innerhalb des Teams. Sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz zeigt die Mannschaft eine sehr gute Einstellung. Die Spieler unterstützen sich gegenseitig, motivieren einander und arbeiten gemeinsam an ihren Zielen. Auch wenn die Resultate nicht immer stimmen, bleibt die Moral im Team hoch. Der Teamgeist ist eine der grössten Stärken der Mannschaft. Die Spieler halten zusammen, kämpfen füreinander und versuchen, sich gegenseitig zu verbessern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mannschaft trotz einiger Rückschläge auf einem guten Weg ist. Individuell wurde sicher jeder einzelne Spieler besser. Durch die Einsätze in Richtung NLB und 1. Liga, teils auch QHL, konnten die Spieler enorm profitieren und sich bereits etwas nach oben orientieren.

Die Rangierung am Ende der Saison mag enttäuschend sein. Hätten wir alle Spieler zur Verfügung gehabt, wäre ein Platz in der vorderen Tabellenhälfte möglich gewesen. Für die Zukunft ist aber nur der Ligaerhalt massgebend und dass sich die Spieler weiterentwickeln konnten.

Kommt in Zukunft wieder etwas Ruhe in den Club, sehen wir optimistisch nach vorne und werden hoffentlich den einen oder anderen Spieler des diesjährigen Teams auch in der NLB und der QHL antreffen.

 

Bericht: Fynn Müller