Die erste Halbzeit gestaltet sich extrem ausgeglichen, von Beginn weg will keines der beiden Farm-Teams dem anderen auch nur den Hauch einer Chance geben, das Spiel in eigene Bahnen zu lenken. Das zeigt sich auch im Resultat; von der 7. Minute bis zur Halbzeitpause gelingt es keinem Team, auch nur vorübergehend mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen. Die Partie ist dabei auch von Emotionen geladen, wozu die verhältnismässig gut gefüllte Saalsporthalle ebenfalls ihren Teil beiträgt. Die Hausherren lassen sich dabei vom eigenen Publikum vor allem in der Defensive antreiben; mittels 5:1-Formation unterbinden die Zürcher den Spielfluss der Winterthurer und bringen auch die eigenen Torhüter ins Spiel. Allerdings stellen auch die Eulachstädter eine solide Deckung, wodurch zur Pause ein den Spielanteilen gemässes 14:14-Unentschieden steht.
Auch den Auftakt in die zweite Halbzeit erwischen die Limmatstädter gut. Auch in dieser Phase der Partie können die Blauweissen sich vor allem auf ihre Defensive verlassen, dank der solidarischen Verteidigung können es sich die Jung-Hoppers sogar leisten, vorne am Torwart der Winterthurer einige Male zu scheitern. Allerdings gelingt es bis zur 45. Minute auch nicht, die Gäste aus Winterthur abzuschütteln. Dann, jedoch, gehen die Hausherren erstmals mit drei Toren und später in der 53. Minute sogar mit vier Toren in Führung und es scheint, als könnten die Limmatstädter den Sieg ungefährdet ins Trockene bringen. In den letzten fünf Minuten der Partie allerdings bäumen sich die Gäste aus dem Osten des Kantons nochmals auf und verkürzen den Vorsprung nochmals auf ein einziges Tor. Dank einem kühlen Kopf und Nerven aus Stahl gelingt es den Blauweissen, den knappen Vorsprung über die Runden zu bringen.
Der Sieg ist für die SG GC Amicitia / HC Küsnacht unfassbar wichtig, auch angesichts der Tatsache, dass Teams aus dem Tabellenkeller ebenfalls punkten konnten. Nun haben die Jungs von Coach Carreño ein wohlverdientes Wochenende Pause, bevor es am 29. März auswärts beim Tabellenführer in Emmen weitergeht.
Bericht: Lars Niedermann

