Am Mittwochabend kommt es zum Duell zwischen den Tabellenführerinnen aus Zürich und dem LK Zug. Die Ausgangslage erinnert stark an das letzte Spiel gegen die Spono Eagles.
Die Zürcherinnen gehen entspannt in die Partie: Als bereits feststehende Tabellenführerinnen haben sie keinen Druck mehr und können befreit aufspielen. Der Fokus dürfte eher darauf liegen, den Rhythmus zu halten und sich optimal auf die Halbfinalspiele vorzubereiten. Ganz anders sieht es beim LK Zug aus. Für sie steht noch viel auf dem Spiel: Trotz eines Vorsprungs von drei Punkten auf die Spono Eagles ist das Rennen um das letzte Halbfinal-Ticket noch nicht endgültig entschieden. Rein rechnerisch haben die Eagles weiterhin Chancen, Zug noch abzufangen.
Damit ist klar: Während Zürich ohne Druck agieren kann, steht Zug unter Zugzwang. Besonders spannend bleibt zudem, dass eine dieser beiden Mannschaften später im Halbfinale erneut auf die Zürcherinnen treffen wird – die Partie am Mittwoch könnte also bereits ein Vorgeschmack auf ein mögliches K.o.-Duell sein.Für GC Amicitia Zürich steht trotz gesicherter Tabellenführung weiterhin ein klares Ziel im Fokus: Siege einfahren und mit möglichst viel Selbstvertrauen in die entscheidende Phase der Saison gehen. Gerade im Hinblick auf die Halbfinal-Playoffs ist es entscheidend, den eigenen Rhythmus beizubehalten und die Form weiter zu stabilisieren.
Trainer Kent Ballegaard betont die besondere Ausgangslage vor dem Spiel:
Nach der längeren Pause aufgrund der Nationalmannschaftseinsätze stehen nun die letzten drei Partien vor den Playoffs an. Die Trainingsmöglichkeiten im Team waren zuletzt eingeschränkt, weshalb das heutige Spiel eine wichtige Rolle spielt, um wieder in den gewohnten Spielfluss zu finden.
Gleichzeitig macht er klar, dass trotz fehlendem Druck der Siegeswille ungebrochen ist: GC Amicitia möchte das Spiel unbedingt gewinnen – nicht zuletzt auch mit Blick auf ein mögliches Wiedersehen im Halbfinale. Dem LK Zug soll dabei keine zusätzliche Sicherheit gegeben werden, vielmehr wollen die Zürcherinnen ein klares Zeichen setzen und ihre Favoritenrolle untermauern.

