Das erste Spiel der diesjährigen Finalserie ist gespielt – mit dem leicht besseren Ende für die Zürcherinnen.
Eine enge Kiste wurde erwartet – und genau so präsentierte sich auch das erste Duell. Dass am Ende die Zürcherinnen allen Grund zum Feiern hatten, war natürlich umso schöner. Bereits morgen Abend kommt es nun zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.
«Es ist ein enorm entscheidendes Duell», sagt Kapitänin Leonie Aellen mit Blick auf Spiel 2. «Unser Auftreten und unsere Reaktion morgen werden unglaublich wichtig sein. Wir wollen ihnen keine Möglichkeit geben, Hoffnung zu schöpfen und die Serie wieder auszugleichen. Gleichzeitig wollen wir uns die Chance erarbeiten, das Break zu bestätigen und bereits am Samstag zu Hause den ersten Matchball zu haben. Im ersten Spiel konnten wir bereits viel von unserem Können zeigen, doch die Videoanalyse hat auch aufgezeigt, dass noch einiges an Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Das gibt uns ein gutes Gefühl, weil wir wissen, dass wir uns in den nächsten Spielen noch steigern können. Für morgen wird entscheidend sein, den Fokus zu behalten, Nervenstärke zu zeigen und an die Leistung vom Samstag anzuknüpfen.»
Die Mannschaft aus Zürich muss sich erneut auf ein kämpferisches und hoch motiviertes Team aus St. Gallen einstellen. Kein Duell wird in dieser Finalserie einfach werden, und die Brühlerinnen haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie in entscheidenden Momenten liefern können. Wie schon in Spiel 1 wird auf beiden Seiten eine intensive Abwehrschlacht erwartet – ebenso wie viel Druck auf die Nahtstellen durch die schnellen Rückraumspielerinnen des LC Brühl Handball.
Auch Trainer Kent Ballegaard blickt mit Zuversicht auf die Partie am Mittwochabend: «Nach dem Heimspiel am Samstag wollen wir im Auswärtsspiel am Mittwoch gleich nachdoppeln. Wir hoffen, dass möglichst viele Freund:innen, Familien und Fans von GC Amicitia den Weg nach St. Gallen finden und uns dabei unterstützen, das 2:0 in der Serie zu holen. Wir haben das erste Spiel analysiert und blicken mit viel Zuversicht auf die zweite Partie – auch, weil wir wissen, dass wir noch mehr Qualität auf den Platz bringen können. Unser Ziel ist es, am Mittwochabend den nächsten Schritt Richtung Meistertitel zu machen.»

