Der Auftakt in Zürich ging denkbar knapp an GC Amicitia. Vor heimischem Publikum setzte sich das Team von Kent Ballegaard mit 27:26 durch und sicherte sich damit den ersten Punkt in der Serie. Doch der Rekordmeister aus St. Gallen reagierte prompt: Im zweiten Finalspiel kämpfte sich Brühl nach Verlängerung zu einem 27:26-Erfolg und stellte die Serie wieder auf Unentschieden. Durch zu viele Fehlwürfe und Eigenfehler gaben die Zürcherinnen die Chance auf den ersten Matchball aus der Hand.
Beide bisherigen Duelle wurden mit nur einem Tor Unterschied entschieden – enger könnte ein Playoff-Final kaum sein.
Für GC Amicitia bietet sich nun die grosse Chance, vor heimischer Kulisse erneut vorzulegen. Die Zürcherinnen haben in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass sie auch in Drucksituationen bestehen können. Als Qualifikationssiegerinnen und Cupsiegerinnen reisen sie mit viel Selbstvertrauen in Spiel 3. Besonders die kompakte Defensive und das Tempospiel waren in den bisherigen Playoffs entscheidende Faktoren.
Doch auch der LC Brühl zeigte zuletzt seine ganze Erfahrung. Doch auch ist klar: In dieser Serie entscheiden Kleinigkeiten – Emotionen, Nervenstärke und Effizienz könnten auch am Samstag den Unterschied ausmachen.
Die Ausgangslage verspricht also erneut Hochspannung. Mit einem Sieg könnte GC Amicitia Zürich den nächsten grossen Schritt Richtung Meistertitel machen. Und dazu brauchen wir euche Unterstützung. In der Heimhalle wollen wir diesen Schritt machen, mit Euch im Rücken.
Anpfiff zu Spiel 3 der SPL1-Finalserie ist am Samstag um 19:00 Uhr in der Saalsporthalle Zürich. Die Mannschaft freut sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

