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14.03.2019

Auf Wiedersehen in der Saalsporthalle

Toni Kern – vom begnadeten Spieler zum erfolgreichen Trainer und Manager

Der ehemalige Topspieler aus der ersten Handball-Bundesliga kam nach Zürich, um Grosses zu bewegen. Zuerst als aktiver Spieler, dann als Trainer und Manager. Jetzt verlässt er GC Amicitia Zürich, um neue Herausforderungen zu meistern. Der Verein ist Toni Kern für sein unermüdliches Engagement zu grossem Dank verpflichtet und wünscht ihm für die Zukunft ausschliesslich Spitzenresultate.

Aktiv an der Spitze
Er kam als Junioren-Nationalspieler und Rückraum links der Füchse Berlin aus Deutschland nach Zürich, um die Limmatstädter zu verstärken. Bereits in seinem ersten Jahr wurde sein neues Team Schweizer Meister und spielte in der Champions-League. Auch in der Saison darauf kämpften die Zürcher mit den europäischen Spitzenteams um den Pokal und wurden im eigenen Land Vizemeister. Bis Toni Kern durch eine schwerwiegende Kreuzbandverletzung zum Abbruch seiner aktiven Laufbahn gezwungen wurde.

Aufgeben ist keine Option
Ein passionierter Handballer lässt sich niemals entmutigen und nimmt Veränderungen als Chance. Der Verein hiess nun bereits GC Amicitia Zürich und Toni Kern beflügelte mit seinem Fachwissen und seiner Begeisterung den männlichen Nachwuchs. Kurz darauf inspirierte er auch die Juniorinnen, und er konzentrierte sich fortan darauf, mit seiner ambitionierten, nachhaltigen Arbeitsweise eine starke Zürcher Frauenabteilung aufzubauen. Seit 2013 wirkte er zudem im Management des Vereins.

Als Trainer zur Spitze
Es dauerte nicht lange, da feierten die jungen Damen von GC Amicitia Zürich gleich mehrere Meistertitel. In seiner Arbeit konzentrierte sich Toni Kern insbesondere auf die Förderung junger, eigener Spielerinnen und führte schliesslich das ehemalige FU19-Team in die höchste Spielklasse – es war das jüngste der ganzen SPL1.
In der laufenden Saison verpasste das Topteam die Finalrunde nur knapp – ein Szenario, wie es vier Jahre zuvor noch unvorstellbar gewesen war: Von der SPL1 konnte man damals in Zürich bloss träumen.

Verlockende Herausforderung
Erfolgreiche Leute werden hartnäckig umworben. So erging es auch Toni Kern – er folgte nun dem Ruf eines renommierten Vereins, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Er wird jedoch GC Amicitia Zürich in Freundschaft verbunden bleiben. Der Zürcher Verein wird für ihn jederzeit die Türen offenhalten, und einer künftigen, erneuten Zusammenarbeit steht damit nichts im Wege. GC Amicitia Zürich und Toni Kern haben gemeinsam vieles erreicht. Das Ende einer erfolgreichen Ära ist nun leider gekommen. Und für die weitere Zukunft werden sich neue Chancen ergeben.
Der Vorstand steckt gegenwärtig in intensiven Verhandlungen, um die entscheidenden Positionen verschiedener Bereiche mit kompetenten Fachkräften zu besetzen – damit die Handball Sektion des Grasshopper Club Zürich zielorientiert und offensiv bleibt.