MenuSuche
30.09.2022

Das alles isch GC Ami - Heute im Portrait: Thomas Rosser

In der Serie «Das alles isch GC Ami» stellen wir euch immer wieder interessante Persönlichkeiten und Aktualitäten aus unserem Verein vor: Von den Foxi Kids bis zu «dä Grossä» sollt ihr unseren Verein möglichst vielseitig kennen(lernen). Heute im Portrait: 20 Jahre in Zürich, 20 Jahre bei GC Amicitia und als Handballer unterwegs. 20 Jahre Schweissblut und Arbeit für unseren Verein – ein echter Jubilar!

Wenn er im Handball-Camp vor den Kindern steht, begrüsst er sie mit einem lauten „TSCHOU zäme!“, wenn er in unseren Mannschaften in den Vorstellungsrunden Platz nimmt, beginnt er mit den Worten „Wer ich bin, muss ich euch nicht erklären…“ Und tatsächlich, kennt doch praktisch jedes Mitglied von GC Ami sein Gesicht und kann ihn in irgendeiner Form „hei tue“: Thomas Rosser. Als junger Student verschlug es den Berner an die ETH nach Zürich: „Die ersten Jahre in Zürich waren Lehr-Jahre, natürlich musste ich mich in einer neuen Rolle zurechtfinden“, sagt er 20 Jahre nach seiner Ankunft in Zürich, und schmunzelnd ergänzt er: „Heute fühle ich mich zu Hause, trotz anfänglichem Heimweh nach meinem viel schöneren Bern.“

Durch den Mittagssport in der Schule in Ittigen bei Bern kam Thomas damals zum Handball. Die simple Antwort, weshalb er weitergespielt hat? „In der Halle habe ich keinen Heuschnupfen!“ Schliesslich begann 2002 sein Abenteuer in der Erstliga der GAN Foxes unter Peter Schaudt: „Viele Jahre in der Erstliga haben eine echt sinnvolle Beschäftigung auf und neben der Platte ergeben“, weiss er rückblickend zu berichten, und: „Dazu wollte ich schon immer Trainer sein.“ Erste Instruktionen erhielt er schliesslich von Andi Bühler und Peter Schaudt, bis er schliesslich von Stefan Laszlo zum Diamanten geschliffen wurde. Nach dem Studium in Bewegungswissenschaften und Sport, in denen er den Master hat, setzte der von Swiss Olympics zertifizierte Berufstrainer relativ rasch auf Handball, wurde Trainer in der Sportschule, übernahm die Leitung der Foxi Kids und wurde bald in den Vorstand unseres Vereines gewählt, bis er Nachwuchschef unserer Juniorenabteilung wurde.

Mittlerweile lebt der Berner, der übrigens nur Silbermedaillen aufbewahrt, mit seiner grossen Familie in Zürich: „Gross sind wir nur zahlentechnisch, ansonsten gehören viele von uns noch zum Zwergenvolk“, sagt er schmunzelnd. Gemeint sind damit seine drei Kinder zwischen 1.5 und 5 Jahren – Ramba-Zamba sei zu Hause vorprogrammiert. Doch auch sein berufliches Pensum lässt nicht oft Pausen zu, sodass immer mal wieder Mails mitten in der Nacht versendet werden: „Zum Glück: ein Ruhepol in meiner Frau, sie trägt das alles mit und unterstützt mich.“

„Love is in the Air! In unserem Verein bewegt sich etwas, Junge spielen wieder in unserer ersten Mannschaft, unsere Arbeit trägt Früchte.» Nach nun wiederum sehr erfolgreichen Jahren in der Juniorenabteilung zeigt sich die gute Arbeit immer besser – so ist er davon überzeugt, dass die hervorragenden Platzierungen, die Aufgebote sowie der Aufstieg in die NLB das Resultat der unermüdlichen Arbeit seiner Trainercrew ist: «Wir müssen unbeirrt weiterarbeiten, es lohnt sich und die Ergebnisse dürfen sich sehen lassen.» Seine Persönlichen Highlighte sieht er alsdann in ebenjenem Aufstieg in die zweithöchste Herrenliga der Schweiz sowie in der Titanenbewegung der Jahrgänge 96 und 97: «Von diesen Jungs sind mir viele echt ans Herz gewachsen.» Durch den Aufstieg stellt GC Amicitia Zürich somit in allen Junioren Kategorien Elite-Teams und ist in den beiden höchsten Spielklassen des Schweizer Männerhandballs vertreten.

Thomas Rosser liebt seine Tätigkeit für GC Amicitia Zürich, steckt viel Herzblut und Effort-Schweiss in unseren Verein. Mit seiner Hingabe prägt er unsere Farben seit zwei Jahrzehnten, setzt sich ein für unsere Junioren sowie unsere Trainer und geht seiner Leidenschaft nach. Dabei freut er sich auf viele weitere Jahre GC Ami, weitere Erfolge des Vereins, weitere sportliche Ausbildung mit viel Athletik und die hoffentlich baldige Wiedereinführung von Abschlussturnieren.