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19.09.2022

MNLB: Die ersten zwei Punkte gegen die Fürstenländer

Die zweite Herren-Mannschaft von GC Amicitia Zürich empfing am späten Samstagabend mit Fortitudo Gossau aus dem Fürstenland die nächste St. Galler Mannschaft und lud zum zweiten Vergleich 'Zürich vs. St. Gallen' an dem Abend. Zuvor gewann das Fanionteam im QHL-Duell gegen den TSV St. Otmar St. Gallen.

Gossau startet mit einer knappen Niederlage und einem deutlichen Sieg in die Saison. Die Junghoppers warteten, nach den zwei knappen Niederlagen in der Meisterschaft und dem Out im Cup, nach wie vor auf ein Erfolgserlebnis...

Die Gastgeber starteten furios. Dank den gut aufgelegten Bachmann und Platz zog man gleich auf vier zu null davon und zwang den Forti-Trainer Ulmer zu einem frühen Team-Time-Out nach vier Minuten Spielzeit. Die Zürcher liessen sich nicht beirren und liessen die Gossauer nicht ins Spiel. Nach 23 gespielten Minuten nahm Gossau das zweite Team-Time-Out beim Spielstand von 15:7. Den Einheimischen gelang in der ersten Halbzeit fast alles, bei den Fürstenländern kam dann auch noch etwas Pech hinzu. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Routinier Grundböck das 21:9. Auf diesen Zwischenstand hätte vor dem Spiel definitiv niemand gewettet.

In der Pause besprachen die Blau/Weissen dann, das es kaum so weitergehen würde. Zu gut sind die Gossauer, als dass sie nicht reagieren könnten. Wie erwartet war das Spiel nach dem Pausentee ausgeglichener. Die Gäste kamen mit Schwung aus den Katakomben und wollten zeigen, dass die erste Halbzeit sicher nicht repräsentativ war. Bei den Hoppers schlichen sich jetzt Fehler ein. Man liess den Ball weniger laufen und blieb häufiger in der Deckung der Gossauer hängen. Die Zweite Hälfte war diejenige von Fortitudo. Angeführt vom starken Kevin Lind reduzierten sie den Rückstand Tor um Tor. Doch zu gross war die Hypothek aus der ersten Hälfte, und auch die Zürcher kamen weiterhin regelmässig zu ihren Treffern. So konnte die Mannschaft von Sascha Schönholzer den ersten Saisonsieg dann doch relativ souverän nach Hause fahren.

Am nächsten Sonntag folgt die nächste schwierige Aufgabe gegen den Absteiger der QHL und aktuellen NLB-Leader aus Genf.