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10.09.2020

NLA: Bittere Niederlage beim ersten Auftritt in der Heimat

Im ersten Heimspiel der Saison 2020/21 unterliegt GC Amicitia Zürich dem Kantonsrivalen Pfadi Winterthur mit 26:27 (17:14).

Das tat gut: Nach langer Pause aufgrund der Entwicklungen rund um das Corona-Virus konnte GC Amicitia sein zweites Saisonmatch endlich in der heimischen Saalsporthalle spielen. Und dann auch gleich noch gegen den Kantonsrivalen aus Winterthur. Trainer Jakub Szymanski wollte vor dem Spiel zwar nicht von einem Derby sprechen. Nach dem Spiel schien es aber, als habe er vergessen, dies auch seinem Team mitzuteilen. Von Beginn an war das Spiel sehr hart umkämpft und auf beiden Seiten gingen die Emotionen immer wieder hoch. Die Zürcher konnten ab der vierten Minute in Führung gehen und gaben diese bis zwei Minuten vor Schluss auch nicht mehr her. Offensiv-Regisseur Paul Kaletsch, der auf die neue Saison von der HSG Konstanz zu GC Amicitia Zürich gestossen ist, organisierte sein Team im Angriff gut und so konnten die Zürcher ihre Führung zwischenzeitlich bis auf vier Tore ausbauen. „Ich habe Paul heute noch gesagt: Das wird Dein Spiel! Und er hat das wirklich super gemacht“, sagte Trainer Szymanski nach dem Spiel. Eine solide Defense mit einigen Glanztaten von Torhüter Nikola Marinovic darf man dabei nicht vergessen. Selbst während einer kurzen Zeit in dreifacher Unterzahl liessen die Hoppers nur zwei Tore zu. Vierzehn Fehlwürfe hatten die Winterthurer allein bis in der Pause zu verzeichnen. 

Nach der Pause verflog die anfängliche Dynamik im Stadtzürcher Spiel allerdings zunehmend und auch sie mussten einige Fehlwürfe mehr hinnehmen. Pfadi witterte seine Chance und schlich sich Tor für Tor näher an den Gleichstand heran. Nach neuerlicher Zwei-Tore-Führung der Zürcher kurz vor Schluss gelangen aber den Winterthurern die letzten drei Treffer des Spiels. Zuerst per Penalty, dann per schnellem Gegenstoss und zu guter Letzt auch noch mit einem eher glücklichen Schuss. Auch ein Freiwurf von Matic nach Ablauf der Spielzeit, abgelenkt von der Mauer und letztlich gut haltbar für Winti-Goalie Wipf, änderte nichts mehr an der Niederlage im ersten Heimspiel der Saison. Auch der viel gelobte Paul Kaletsch ist nach der ärgerlichen Niederlage sichtlich genervt: „Es ist schon schade, wir haben während 45 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht, kreativ und diszipliniert gespielt. Am Ende machen wir aber viele unnötige Fehler und können uns wieder nicht belohnen für die harte Arbeit der letzten Zeit."

Viel Zeit bleibt GC Amicitia Zürich übrigens nicht, dem verlorenen Spiel nachzutrauern. Bereits am Sonntag geht es beim HC Kriens-Luzern weiter in der Liga. Anpfiff ist um 17.00 Uhr in der Krauerhalle in Kriens. 

 

Das Spiel GC Amicitia Zürich können Sie im Re-Live auf https://www.handball.ch/de/matchcenter/spiele/406975 nachschauen. Interviews zur freien Verfügung unter Quellenangabe finden Sie jederzeit auf unserem neuen Youtube-Kanal.

 

 

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