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20.12.2020

NLA: Keine Punkte für die Hoppers in Basel

In einem fehlerhaften Spiel verliert GC Amicitia Zürich die Auswärtspartie beim RTV 1879 Basel deutlich mit 33:26 (17:13). Die letzte Partie des Jahrs 2020 spielen die Hoppers am Dienstag (Anpfiff 19.30 Uhr auf www.handballtv.ch) gegen Wacker Thun.

GC Amicitia Zürich zieht einen schwarzen Abend ein bei der Auswärtspartie in Basel: Nur nach dem ersten Treffer der Partie führen die Hoppers, danach rennen sie einem effizienten RTV 1879 Basel nur noch hinterher. Zwar können die Fighter aus Zürich wie schon häufig in dieser Saison eine deutliche Führung des Gegners auch in dieser Partie mehr als einmal wieder aufholen. Das Team bestraft sich mit zu leicht vergebenen Chancen und leichtfertigen Fehlern aber auch heute immer wieder selbst.

Beispiel gefällig? Eine Strafe gegen Basels Topscorer Aleksander Spende nach 13 Minuten (dem Slowenen gelingen gegen GC Amicitia Zürich die Tore 100 bis 110) können die Hoppers nicht ausnützen – stattdessen kehrt Spende wieder auf die Platte zurück, schafft mit einem 7-Meter nicht zum ersten Mal in der Partie eine Zweitore-Führung. Und erhöht gleich darauf mit zwei raschen Gegenstössen durch Basil Berger und wieder Spende innert 20 Sekunden plötzlich auf vier Tore (11:7). Darauf nimmt GC-Coach Jakub Szymanski, der heute wegen einer Fingerverletzung nicht selber mitspielen kann, das erste Time-out. Doch auch dieser Effekt verpufft: Fünf Minuten später führen die Basler sogar 14:8. Daraufhin wird ein sichtlich aufgeregter Nikola Marinovic, dem sein Team hinten nicht hilft, den einen oder anderen Ball zu halten, durch Roman Bachmann ersetzt. Doch insbesondere vorne machen es die Hoppers ihren Gastgebern häufig zu einfach. Immer wieder können diese ihrerseits durch Spende und Berger nach Ballgewinn und schnellem Gegenstoss punkten. Bis zur 26. Minute bleibts bei sechs Toren Unterschied, eine weitere Strafe gegen Basels Severin Ramseier kann GC Amicitia Zürich wiederum nicht nutzen, um den Rückstand zu verkleinern. Dies obwohl Roman Bachmann in der Zeit seinen Kasten ebenfalls rein halten konnte. In den letzten drei Minuten der ersten Hälfte können dann Marko Matic, Jorge Luis Pabán und mit der Sirene Albin Alili noch auf 4 Tore Unterschied verkürzen (17:13 zur Pause).

Der Start in die zweite Halbzeit mit einer weiteren Strafe gegen Basel hätte das Fanal für eine Aufholjagd werden können. Nach knapp einer Minute muss aber ebenfalls Jorge Luis Pabán für zwei Minuten runter. Aliaksei Khadkevich schwächt in der 36. Minute die Basler aber gleich nochmals und endlich scheinen die Hoppers mit der die Verringerung des Abstands auf drei Tore so richtig in die Partie zu finden. Doch wiederum bestrafen sie sich wieder selbst: Gleich hintereinander scheitern Martin Popovski (zwei Mal vom Flügel) und Pabán beim raschen Gegenstoss. Beim Abschlussversuch trifft er den Basler Torhüter Andre Willimann mitten ins Gesicht. In der Folge versuchen die Hoppers, etwas offensiver zu verteidigen und vorne rascher zum Abschluss zu kommen. Die Basler lassen zwar durchaus den einen oder anderen Ball mehr liegen, nehmen etwas das Tempo aus dem Angriffsspiel. Letztlich muss sich aber auch der eingefleischteste GC-Fan eingestehen: Der RTV 1879 Basel spielt im Gesamten einen komfortablen Vorsprung souverän runter und baut in den letzten zehn Minuten den Vorsprung zum 33:26-Schlussresultat aus.

Wiedergutmachung vor Weihnachten?

In der letzten Partie vor der Weihnachtspause treffen die Hoppers am Dienstag auswärts auf Wacker Thun. Die Berner Oberländer, die wegen dem Corona-Virus im Dezember erst gerade eine Partie bestreiten konnten (26:22-Niederlage bei Pfadi Winterthur am vergangenen Freitag) könnten mit einem Sieg ihren siebten Tabellenplatz (15 Spiele, 11 Punkte) gegenüber dem ersten Verfolger Basel (nun 8 Punkte aus 14 Spielen) festigen. Auch das letzte Spiel 2020 wird ohne Publikum in der Halle gespielt. Auf www.handballtv.ch verpassen Sie aber keine Sekunde!

Das NLA-Spiel Wacker Thun – GC Amicitia Zürich
können Sie live verfolgen auf www.handballtv.ch
Dienstag, 22. Dezember, 19.30 Uhr, Thun, Lachen