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04.02.2020

NLA/Herren: Den Weg zum Tor nicht gefunden

Der HSC Suhr Aarau gehört mit ihrem offensiven Deckungssystem eindeutig nicht zu den Lieblingsgegnern von GC Amicitia Zürich. Die Bilanz in den letzten Spielen fällt dementsprechend überdeutlich zu Gunsten der Aarauer aus.
Die Grasshoppers konnten aber den Beginn der Partie ausgeglichen gestalten. Die Deckung stand solide, und die Suhrer taten sich im sechs gegen sechs Angriff schwer zu Toren zu kommen. Das gleiche galt aber auch für die Zürcher. Die Lücken in der Deckung der Gäste waren deren wenige, und diejenigen die man zu einem Abschluss nutzte - endeten oft in den Händen von Torhüter Marjanac, oder gleich neben dem Tor.
So war die erste Halbzeit nach 23 gespielten Minuten beim tiefen Spielstand von sieben zu sieben ausgeglichen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit erlaubten sich die Gastgeber aber ein paar Unkonzentriertheiten zu viel. Diese nutzte Suhr resolut aus und lag zur Pause mit drei Treffern in Front.
Nach der Pause ging es ähnlich weiter. Die Deckungsreihen standen beide gut. Die Torhüter zeigten sich in Form. Die agile Suhrer Deckung konnte GC auch in der 2. Hälfte nicht knacken, die Abschlussqualität war weiterhin ungenügend. Die Gäste konnten über Konter den Unterschied ausbauen. Am Schluss sind 22 Gegentore gegen die Angriffsfähigkeit von HSC Suhr Aarau ein guter Wert. Aber mit nur vierzehn erzielten Treffern gewinnt man heutzutage keine Handballspiele mehr. Aufbauen lässt sich hingegen auf der soliden Deckungsarbeit. Ein Lichtblick war Torhüter Ineichen, der lange keine grösseren Einsatzzeiten hatte. Er kam für die Schlussviertelstunde und konnte sich diverse Male auszeichnen. 

Weiter geht es mit einem Auswärtsspiel gegen den Tabellenvierten St. Otmar in St. Gallen am Sonntag 9. Februar, und am Sonntag 16. Februar um 16.00 Uhr empfangen wir den aktuell Tabellendritten Kriens-Luzern in der Saalsporthalle.   


Link zum Matchcenter und Livestream:
https://www.handball.ch/de/matchcenter/spiele/385545