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04.02.2019

NLA/Herren: GC Amicitia Zürich gelingt die Premiere

Im ersten Spiel unter der Leitung des Trainerduos Arno Ehret und Sascha Schönholzer gelingt GC Amicitia Zürich den langersehnten ersten Saisonsieg. Sie bezwingen den HC Kriens-Luzern gleich mit 30:18. 

Genau vier Jahre nachdem er GC Amicitia Zürich verlassen musste, kehrte Arno Ehret erfolgreich in die Saalsporthalle zurück. Mit dem Trainerwechsel von Norman Kietzmann zum deutschen Ehret gab die Vereinsführung der jungen Mannschaft offensichtlich die richtigen Impulse. Der erste Auftritt unter der Leitung des Weltmeisters von 1978 gefiel.  

Und das mit der Weltmeisterschaft zieht sich bei GC Amicitia Zürich durch. Denn spielentscheidend war einer, der gerade von einer Weltmeisterschaft zurückkam: Nikola Marinovic, in der Hinrunde noch an Wetzlar in die Bundesliga ausgeliehen, dann mit Österreich an der Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark engagiert und nun zurück in der Saalsporthalle. Er parierte 48% der Bälle und war somit Garant für den ersten Saisonsieg. 

Der Start von GC Amicitia Zürich erinnerte aber noch arg an die Vorrunde. Nach sieben Minuten lagen die Stadtzürcher bereits mit 1:4 im Rückstand. Nach zwölf Minuten nahm Ehret seine erste Auszeit und diese wirkte. Die Zürcher machten aus einem 3:5 Rückstand eine 7:6 Führung und diese Führung gaben sie nicht mehr ab. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein gefälliges Spiel mit dem besseren Ende für die Zürcher. Mit 12:10 ging es in die Pause. 

In der zweiten Hälfte zeigte GC Amicitia Zürich die mit Abstand beste Leistung der ganzen Saison. Hinten machte Marinovic die Schotten dicht und vorne überzeugte GC Amicitia Zürich mit gefälligem Kombinationsspiel. Nach 45 Minuten führten sie mit 22:14, bis zum Schluss bauten die Zürcher ihren Vorsprung gar auf 30:18 aus. Der Sieg war nie mehr gefährdet, die Art und Weise, wie die Zürcher diesen Sieg aber sicherstellten, war beeindruckend. 

Trotzdem bleiben die Zürcher auf dem letzten Platz, denn auch der direkte Konkurrent aus Gossau hat sein erstes Spiel in der Abstiegsrunde gewinnen können. Der Rückstand auf den zweiten Platz dieser Abstiegspoule, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt und momentan vom RTV Basel gehalten wird, beträgt aber nur noch drei Punkte. Mit einem Sieg im Heimspiel am nächsten Sonntag gegen den TSV Fortitudo Gossau könnten die Zürcher zumindest die rote Laterne an die Fürstenländer abgeben.
 

Männer Nationalliga A - Abstiegsrunde
GC Amicitia Zürich - HC Kriens-Luzern 30:18 (12:10)
Sonntag, 03.02.2019, Zürich Saalsporthalle

Zuschauer: 450 – Schiedsrichter: Keiser/Rottmeier

GC Amicitia Zürich: Marinovic, Ineichen; Frietsch (5), Pospisil, Kasapidis (1), Leitner, Alili (1), Heyme (5), Muggli (7), Klampt (2), Brücker (4/1), Knecht, Koller, Sartisson (5), Onamade

HC Kriens-Luzern: Eicher, Willimann; Lengacher (2), Harbuz (3), Blättler (3/2) Engler, Spengler, Vögtli, Ravlika, Gavranovic (4), Oertli (1), Ramseier, Radovanovic (1), Gnos, Delchiappo, Hofstetter (4)

Strafen:
4-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia Zürich; 7-mal 2 Minuten gegen HC Kriens-Luzern

Bemerkungen: GC Amicitia ohne Schild, Laszlo, Dannmeyer, Bakos (verletzt) und Wolfer (abwesend)