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09.09.2021

QHL: Mit weisser Weste gegen den Meister

Wichtig waren sie, sehr wichtig, die beiden Auswärtssiege beim RTV Basel und bei CS Chênois Genève zum Auftakt in die neue Saison. «Mit zwei Auswärtsspielen zu starten, ist nie einfach. Entsprechend sind wir sehr zufrieden mit den 4 Punkten zum Start.», fasst Trainer Petr Hrachovec die aktuelle Gefühlslage bei den Hoppers zusammen.

 

Dabei zeigte die auf einigen Positionen neu formierte Mannschaft eine Qualität, die man so noch nicht von ihr kannte. Während man in der letztjährigen Hauptrunde von 14 Spielen, die in der sogenannten «Crunch-Time» entschieden wurden (also Spiele, in denen die beiden Mannschaften 10 Minuten von dem Ende 3 oder weniger Tore voneinander entfernt waren), gerade mal zwei gewinnen konnte, ist GC Amicitia Zürich dieses Kunststück gleich in den beiden ersten Saisonspielen gelungen. Die Mannschaft präsentierte sich gerade in dieser Phase als Einheit zeigte eine tolle Moral.

 

Dass sich die Mannschaft noch in der Findungsphase befindet und dieser Prozess noch Zeit benötigt, war in beiden Spielen jedoch ebenfalls zu erkennen – sowohl in Basel, wo den Hoppers 16 technische Fehler unterlaufen sind, wie auch in Genf, als GC Amicitia in der zweiten Halbzeit während über 11 Minuten keinen Treffer zustande brachte. «Die Mannschaft weiss genau, wo sie steht. Wir haben noch viel Luft nach oben und müssen geduldig sein», so Hrachovec.

 

Ein weiterer Schritt in dieser Entwicklung soll am kommenden Samstag gemacht werden, wenn mit Pfadi Winterthur der amtierende Schweizer Meister zum Kantonsderby in die Saalsporthalle kommt (18:00 Uhr). «Pfadi ist der klare Favorit, aber wir möchten sie ärgern», so Co-Trainer Sascha Schönholzer. Ein hoffentlich gut gefüllte Saalsporthalle soll die Hoppers bei diesem Unterfangen unterstützen.

 

Wichtig: Einlass in die Halle nur mit COVID-Zertifikat (3G-Regel).