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15.06.2022

Saison 2021/22: Rück- und Ausblick

Eine lange Saison mit vielen Erfahrungen, viel Gutem und vielen Erkenntnissen ist nun vorbei.

Das Wichtigste zuerst: wir konnten uns in der SPL1 halten, was sehr wertvoll für die Zukunft, unser Selbstbewusstsein und die Umgebung des Vereins ist. Im Frühling haben wir sogar eine Rekordzahl an Punkten geholt, was Hoffnungen für die nächste Saison weckt. Zudem konnten wir unser Mindset weiter vorantreiben, sodass wir nun eine noch professionellere Einstellung haben. Wir haben viel Erfahrung gesammelt, sind ein Jahr älter geworden und ich habe als Trainer unter anderem viel über den Schweizer Handball, die Kultur und die Mentalität gelernt.

Wir sind mit einem ganz neuen Team in die Saison gestartet. Exzellente Spielerinnen haben uns verlassen, sodass es für andere an der Zeit war, Verantwortung zu übernehmen. Zudem konnten junge Talente ihre Debüts in der SPL feiern. Sicherlich hatten wir, wie jedes andere Team auch, unsere Herausforderungen, welche wir jedoch erfolgreich meistern konnten. Meine Art als Trainer war sicherlich neu für die Spielerinnen und den Verein, dennoch ist es eine Erfahrung, von welcher wir viel gelernt haben. Ich bin fordernd und erwarte Hingabe, Teamspirit und harte Arbeit. Dies ist meiner Meinung nach notwendig, wenn wir näher zur Ligaspitze kommen wollen. Aus diesem Grund ist es wichtig, mit den Spielerinnen, die die richtige Einstellung haben, weiterzumachen und neue Spielerinnen zu finden, die dieses Mindset und zusätzliche Qualitäten mitbringen. So werden wir unserem Ziel näherkommen. Einige Spielerinnen werden den Verein glücklich verlassen, einige traurig, doch so ist es auf diesem Level. Ich werde immer alles geben, um fair und ehrlich zu sein. Als Trainer ist man nun Mal auch für die weniger lustigen Dinge zuständig.

Juniorinnenabteilung

Die Juniorinnenabteilung ist zudem sehr wichtig für die Zukunft, da das SPL-Team hauptsächlich aus unseren eigenen Spielerinnen bestehen soll. So macht es mich sehr glücklich, dass wir uns auch dort in die richtige Richtung bewegen, und dass die Verbindung zwischen den Teams besser wird. Dies ist auch mit ein Grund, weshalb wir alle zusammen (U14, U16, U18 und SPL1) während der Vorbereitung in ein Trainingslager nach Dänemark gehen. Ich freue mich schon sehr darauf, da sicherlich alle davon profitieren werden, sowohl die Spielerinnen als auch die Trainer. Das Ziel in der Juniorinnenabteilung ist ganz klar die Entwicklung. Grundsätzlich ist es nicht wichtig Medaillen zu gewinnen. Es ist wichtig, dass sich die Girls entwickeln, Neues lernen und Erfahrungen sammeln. Sobald sie dann bereit sind, sollen sie ins SPL-Team kommen. Sicherlich wird es nicht jede schaffen, doch schlussendlich soll jede glücklich und stolz auf ihre Zeit bei GC zurückblicken können. Wenn wir das erreichen, können wir zufrieden sein. Genau das wird unsere Zukunft sichern, sodass wir den eingeschlagenen Weg weitergehen können.

Ausblick Saison 2022/23

Auch für das SPL-Team ist das Ziel klar. Nächste Saison wollen wir unter die Top 6 kommen und uns einen Platz in den Play-offs sichern. Nichtsdestotrotz müssen wir auch berücksichtigen, dass wir wieder mit vielen neuen Spielerinnen starten und junge Talente nun noch wichtigere Rolle übernehmen. Das wir Zeit brauchen, doch ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen. Wir haben die passenden neuen Spielerinnen gefunden und ich bin mir sicher, dass wir als Team bereit sind, denn nächsten Schritt zu gehen.