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10.01.2021

SPL: Knappe Niederlage trotz guten Auftakts in die zweite Saisonhälfte

Die SPL1 verliert ihr Auftaktspiel nach der Weihnachtspause auswärts gegen Yellow Winterthur mit 28:30 (13:15). Obwohl die ersten Punkte diese Saison weiter auf sich warten lassen, macht das Spiel Mut für die kommenden Aufgaben.

GC Amicitia Zürich verliert ein umkämpftes Auswärtsspiel zum Auftakt nach der Weihnachtspause gegen Yellow Winterthur mit 28:30 (13:15) nur knapp. Dabei zeigten die Stadtzürcherinnen trotz der Niederlage, dass sie über die freien Tage Energie tanken konnten und von der intensiven Vorbereitung profitieren, die noch vor dem Jahreswechsel begonnen hatte.

Die Defensive benötigte die Anfangsminuten noch, um wieder in den Rhythmus zu kommen, hielt aber besonders in der zweiten Hälfte den Winterthurer Angriffen immer wieder stand und gab den Scorerinnen, allen voran Laurentia Wolff (8/9 Treffer), immer wieder die Möglichkeit zu schnellen Gegentreffern. Auch Alessia Riner, unser 17-jähriges Top-Talent konnte in Winti mit 7/10 brillieren. Die Frau, die in dieser Partie allerdings zum wiederholten Mal nicht zu stoppen war, trug aber nicht Blau-weiss, sondern Gelb: Simona Grozdanovska. Mit 10/11 Treffern trug die Liga-Topscorerin massgeblich zum Heimsieg der Winterthurerinnen bei. Alleine in den ersten 10 Minuten trug sie 5 Treffer bei, so viel betrug auch die Tor-Differenz zwei Minuten vor der Pause (10:15). Eine Strafe gegen Yellows Fabiola Hostettler konnten die niemals aufsteckenden Hoppers aber zu drei schnellen Treffern (zweimal Alessia Riner, einmal Leonie Aellen) zum 13:15-Pausenstand nutzen. Die zweite Hälfte ist dann beiderseits schnell erzählt: Beide Teams liessen vorne zuviel liegen, immerhin konnten die Hoppers aber vor allem die inkonsequente Rückwärtsbewegung der Winterthurerinnen immer wieder nutzen, um dranzubleiben. Dennoch fehlte letzten Endes der ultimative Punch, um die Partie doch noch zu drehen. Letzten Endes gewinnen die Eulachstädterinnen nicht unverdient, aber stark gefordert und vor allem durch eine starke individuelle Leistung ihrer Topscorerin Grozdanovska.

Eine im Gesamten verbesserte Leistung gegenüber den letzten Spielen vor der Pause zeigt aber dennoch, dass GC Amicitia Zürich durchaus für Punkte - auch in der Fremde - gut ist. Greifen weitere Massnahmen des Trainerteams noch stärker - beispielsweise wurde das individuelle Videostudium durch die Spielerinnen zuletzt forciert - liegt also noch einiges drin in dieser Saison.

Das nächste SPL1-Spiel können Sie im Livestream auf www.handballtv.ch verfolgen:
GC Amicitia Zürich – LC Brühl Handball
Sonntag, 17. Januar, 16.00 Uhr, Zürich, Saalsporthalle