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22.11.2022

M2: Neuausrichtung mit verändertem Fokus und Spielidee

Im frühen Sommer 2022 hat sich der Kern der letztjährigen 2. Liga-Mannschaft wieder in der Halle getroffen, um mit dem neuen Trainer, Raphael Muths, die Vorbereitungen für die kommende Saison zu lancieren. Muths führt in dieser Saison das Team der MU19I sowie der 2. Liga, damit sich diese Spieler bereits kennenlernen und so der Übergang aus der Juniorenabteilung in den Aktivsport einfacher wird.

Stand letzte Saison klar der Aufstieg in die Erstliga im Fokus, wurde sehr viel für dieses Ziel unternommen. Die Trainingsgefässe wurden in Richtung Leistungssport ausgerichtet und die Aufstiegsspiele wurden erreicht. Nach dem dieser Aufstieg dann durch zwei Niederlagen im Frühling misslang, richtete sich der Verein in diesem Gefäss neu aus. Wie einleitend erwähnt, soll die M2 nun dazu dienen, unseren Leistungsspielern (MU15I über MU17I bis MU19I) den Einstieg in den aktiven Herrenhandball zu erleichtern. So trainiert man zusammen, um grössere Hallen zu nutzen und auch jederzeit harzen zu dürfen. Aus diesem Zusammenschluss erhoffte man sich, dass die Anzahl Spieler im Training grösser wird und mehr auf das ganze Feld Handball gespielt werden kann – denn dies macht mehr Spass und wegen des Spasses sind wir noch in der Halle. So wurde in der Halle zusammen trainiert und auch geschwitzt, damit die Figur für die Sommerferien passte.

Drei bis vier Trainings nach den Sommerferien ging bereits die neue Saison los. Da blieb nicht viel Zeit, um sich in der Verteidigung wie im Angriff als Team zu finden. Die wichtigsten Spielideen wurden von Trainer Muths reingegeben und diese galt es, an den ersten Spielen noch weiter zu verbessern. Dies konnte die Mannschaft in der Deckung besser umsetzen als im Angriff, denn im Angriff gab es immer wieder gute Einzelaktionen, welche zu erfolgreichen Angriffen führten. In der Verteidigung merkte man von Spiel zu Spiel, dass die Automatismen zwischen den einzelnen Verteidigungspositionen eingespielter wurden. Dies war gut zu sehen, da die gemeinsamen Minuten auf dem Handballfeld ihre Früchte trugen. Leider war es der Mannschaft nicht möglich, diese Fortschritte genügend schnell zu machen und entsprechend Zählbares aus den Spielen mitzunehmen. Anfangs November hat man 2 Punkte aus 6 Spielen erzielt, liegt auf dem zweitletzten Rang und ist im Cup ausgeschieden. Die Niederlage in Winterthur war besonders bitter, da die Mannschaft keinen Auswechselspieler dabei hatte. Durch unseren hervorragenden Torhüter, welcher eine starke Partie zeigte, lagen wir nur drei bis vier Tore im Hintertreffen und hofften darauf, eine schwache Phase des Gegners ausnützen zu können, um die Partie doch noch drehen zu können. Am Ende reichte kleine Energiebank leider nicht mehr, dies zu realisieren und so war das Endresultat ein starkes 26:21 für die SeenTigers beschlossen. Dem Team ist klar, dass es sehr schwierig wird, die kommenden Spiele bis Ende Saison zu bestreiten, wenn die Bank bei den Spielen weiter so dünn ist. Durch Unterstützung aus der MU19E sowie der Erstliga soll dieses Problem nun angegangen werden. Mit vollem Elan geht es nun in die Crunch-Time der Saison, in der doch zählbare Punkte mit nach Zürich gebracht werden müssen.

Für den Bericht: Nico Ehrler