MenuSuche
07.10.2021

QHL: Da wächst etwas heran

Am Ende standen die Zuschauer klatschend in der Saalsporthalle und zollten der Mannschaft Respekt für einen Start-Ziel-Sieg, der sowohl in der Höhe, als auch in der souveränen Art und Weise, mit der er herausgespielt wurde, beeindruckte. Gleich mit 32:22 (15:10) besiegte GC Amicitia Zürich den favorisierten TSV St. Otmar St. Gallen.

«Den Grundstein für diesen Sieg haben wir in der Deckung gelegt», zeigte sich Trainer Petr Hrachovec nach dem Spiel zufrieden. In der Tat liessen die Hoppers der St. Galler Offensive um den Liga-MVP Andrija Pendic kaum Raum zur Entfaltung. Otmar, das dem BSV Bern vor zwei Wochen auswärts noch 36 Tore einschenkte, verzweifelte zunehmend an der konsequenten Deckung der Zürcher und an Paul Bar, der bei seinem ersten Spiel von Beginn an mit einer hervorragenden 39%-Abwehrquote glänzte.

Co-Trainer Sascha Schoenholzer: «Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei jeder für den anderen in die Bresche sprang.» Und tatsächlich fällt es schwer, einzelne Spieler hervorzuheben. Da wären neben dem erwähnten Paul Bar die Abwehrstrategen Marijan Maric und Tomer Bodenheimer zu nennen, die hinten kompromisslos aufräumten. Da wäre der polyvalente Martin Popovski, der auf der für ihn ungewohnten Position des rechten Rückraums immer besser in Fahrt kommt. Oder der linke Flügel Jost Brücker, der mit 5 Toren und einer makellosen Wurfstatistik brillierte. Und natürlich auch die Youngsters, wie Bamert, Hrachovec, Platz oder Trachsler, die sich – von der Bank kommend – nahtlos ins Spiel einfügten.

Weiter geht es am kommenden Sonntag auswärts bei Wacker Thun (19:00 Uhr, live auf handball.asport.tv). Die Entwicklung dieses jungen und hungrigen Teams lässt positiv in die Zukunft blicken. Oder um es mit den Worten von Sportchef Gabor Vass auszudrücken: «Die Mannschaft arbeitet unglaublich hart und tritt solidarisch auf. Da wächst etwas heran.»