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19.03.2017

NLB/Herren: Seederby geht mit 37:32 an Stäfa

Stäfa geht nach hartem Kampf als verdienter Sieger vom Platz. Doch ganz so klar wie das Resultat es vermuten lässt war es nicht. Horgen lag anfangs in Führung, erst eine Schwächephase ab der 12. – 20. Minute erlaubte es den Gästen von 12:12 auf 12:18 davon zu ziehen. Die Moral des Heimteams war aber noch nicht gebrochen, spätestens nach dem Anschlusstreffer von Pocz-Nagy (insgesamt acht Treffer) in der 39. Minute zum 25:26 war das Spiel wieder offen. Die grössere Routine und Abgeklärtheit der Stäfner entschieden schlussendlich das Spiel zu Ihren Gunsten da Sie am Ende  noch einmal zusetzen konnten.    

Das mit Spannung erwartete Seederby gegen Stäfa, ausgetragen beim Partnerverein Wädenswil in der Glärnisch Halle, bot das Spektakel was man von einem Derby erwarten kann. Da die Waldegg Halle anderweitig besetzt war und kein Ausweichdatum gefunden werden konnte mussten die Horgner nach Wädenswil ausweichen. Die Zuschauer kamen dadurch in den Genuss gleich zwei NLB Spiele verfolgen zu können. Um 17.00 war Anpfiff zwischen Wädenswil und dem TV Birsfelden und am 19.15 folgte dann das Seederby Horgen-Stäfa.

Die Gastgeber starteten gut in die Partie und zeigten gleich von Beginn weg das Sie die hohe Auswärts-Schlappe von 36:24 wieder gut machen wollten. Verletzungsbedingt musste das Heimteam auf Kreisläufer Thaler und auch auf Zuber verzichten, dafür konnte erstmals der junge Horgner Bamert ins Spielgeschehen eingreifen. Beide Teams zeigten sich im Spielaufbau sehr ähnlich es wurde hüben und drüben hart zugepackt und auch einige sehenswerte Tore waren zu bewundern. Als nach der Auszeit  Horgens in der 14. Minute beide Teams die Torhüter wechselten, bei Horgen kam Kasalo für Schubiger und bei Stäfa der junge Junioren-Nati Torhüter Pellegrini für Aleksejev zum Zug welcher gleich mit herrlichen Paraden aufwartete und es den Gästen ermöglichte zur Halbzeit mit 5 Toren Vorsprung (17:22) in die Kabine zu gehen. Dem Schlussresultat nach zu urteilen war es heute trotzdem nicht der Abend der Torhüter sondern eher der Angreifer. Den Unterschied machte nicht zuletzt der Däne Madsen in den Stäfner Reihen aus. Seine Würfe, ansatzlos und oft aus dem Nichts heraus, er war mit neun Treffern auch der erfolgreichste Schütze des Abends, waren am Ende ausschlaggebend für den Sieg der Gäste.     

Horgens Trainer Zsolt Györi zum Spiel:

Die Lakers Stäfa gewannen verdient das Spiel und festigten damit den zweiten Tabellenplatz. Aber auch meine Mannschaft muss die Köpfe nicht hängen lassen, gegen die klaren Favoriten haben sie ein schönes Spiel gezeigt, gekämpft, nie aufgegeben und im Gegensatz zum Hinspiels ein viel besseres Resultat erreicht. 

Nationalliga B: SG Horgen – Lakers Stäfa  32:37 (17:22)

Wädenswil Glärnisch 250 Zuschauer.- SR Joss / Quardani – Torfolge 3:1, 5:3, 5:7, 10:10, 12:12, 12:18, 17:22, 20:25, 25:26, 26:27, 30:33, 32:37. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Horgen, 4-mal 2 Minuten gegen Stäfa.

SG Horgen: Schubiger (2/21), Kasalo(6/24); Bamert, Gretler (4), Karlen (2), Maag (1), Mackintosh, Oberli (7), Pocz-Nagy (8/3), Pospisil (6), Rosano (2), Smayra, Wernli, Zimmermann (2).

Lakers Stäfa: Aleksejev (7/25), Pellegrini (8/22); Ardielli, Barth (1), Bleuler (2), Brunner (7/1), Guignet (3), Lepp, Maag (3), Madsen (9/2), Milosevic (5/2), Schlumpf (3), Valentakovic (4), Vernier.

Bemerkungen: Saison-Debüt für Bamert, Oberli vergibt in der Startphase 7 Meter gegen Aleksejev.